Bereits als Kind begeisterten sich Diana für Fremdsprachen. Als Neunjährige fing sie an Englisch zu lernen und mit vierzehn Jahren dann auch Deutsch. Im Jahr 2014 reiste sie für einen Sprachkurs nach Köln. Es war ihre erste Reise nach Deutschland und die Erfahrung hat sie nachhaltig geprägt. Ab dann stand für sie fest, dass sie in Deutschland leben und studieren möchte. „Damals war mein Ziel, Medizin zu studieren. In Russland ist bekannt, dass deutsche Ärztinnen und Ärzte sehr gut ausgebildet werden und Universitätskliniken wie die Charité in Berlin oder Heidelberg einen hervorragenden Ruf genießen.“
Mit diesem Ziel vor Augen nahm sie Privatunterricht, um so schnell wie möglich ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. 2016 machte sie Abitur und legte die B2-Sprachprüfung beim Goethe-Institut ab. 2017 zog sie dann nach Hamburg, um ein Jahr Studienkolleg zu absolvieren und ihre Deutschkenntnisse auf Niveau C1 zu erweitern. Das Ziel Medizinstudium blieb aber außer Reichweite, da ihr Notendurchschnitt nach dem Studienkolleg hätte besser sein müssen. Diana wollte nicht auf Wartesemester zählen, daher setzte sie sich ein neues Ziel: „Im Studienkolleg entdeckte ich meine Begeisterung für die Naturwissenschaften neu und stieß dabei auf den Studiengang Biotechnologie an der HAW Hamburg. Besonders faszinierte mich, dass Biotechnologie eine interdisziplinäre Wissenschaft ist, die Biologie, Chemie, Mathematik, Informatik und Verfahrenstechnik vereint.“
Im Jahr 2018 begann Diana mit dem Bachelorstudium der Biotechnologie an der HAW Hamburg und machte 2024 mit dem englischsprachigen Masterstudium „Pharmaceutical Biotechnology“ weiter. In beiden Studiengängen hebt sie die Praxisorientierung als Besonderheit hervor. Die Laborpraktika machten für sie die einzelnen Theoriekurse lebendig. „Obwohl ich eher theoretisch veranlagt bin, habe ich durch diese intensive Laborpraxis eine große „Hands-on“-Kompetenz entwickelt,“ sagt sie. „Die Praktika haben mich vor allem darin bestärkt, praktische Fragestellungen eigenständig zu lösen und im Team an komplexen Projekten zu arbeiten.“
