Die bisherige hydraulische Schaltung im Heizungsstrang der RLT-Anlage am TEC zeigte unerwünschte Effekte wie eine ungewollte Durchmischung des Speichers und hohe Rücklauftemperaturen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wurde die Schaltung mithilfe der am CC4E entwickelten Simulationssoftware „Jarvis“ analysiert. Die Simulationen zeigten vielversprechende Ergebnisse, darunter „eine Vermeidung der vorher auftretenden Durchmischung des Wärmespeichers, in Folge ein verbesserter Gesamtwirkungsgrad des Blockheizkraftwerks (BHKW) und verringerte Wärmeverluste im Wärmeverteilnetz des Gebäudes“, erklärt Valerian Pagel.
Das Masterprojekt, das als Prüfungsleistung im Studiengangs „Nachhaltige Energiesysteme im Maschinenbau“ durchgeführt wurde, ist von Fabian Bischke aus dem Team Wärme des CC4E betreut worden. Unterstützung kam auch von dem neuen CC4E-Leiter Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers, der das Projekt prüfte. Das gesamte Team Wärme stand dem Studierendem bei Fragen und Problemen zur Seite, was zu der sehr erfolgreichen Bearbeitung des Projekts beitrug.
Das Projekt zeigt vorbildlich, wie durch enge Zusammenarbeit zwischen akademischer Forschung, praktischer Anwendung und studentischem Engagement technische Herausforderungen erfolgreich angegangen werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten eine Grundlage für die Verbesserung von hydraulischen Schaltungen bei RLT-Anlagen, um in ähnlichen Fällen eine erheblich effizientere Wärmeversorgung und in der Folge eine Reduzierung der Umweltauswirkungen ermöglichen zu können.